Holzschutz

Holzschädlinge bekämpfen

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Holzschädlinge befallen beim Bau verwendete Hölzer ebenso wie Möbelstücke. Jegliche Bauten oder Installationen, die aus Holz hergestellt wurden, sei es im Innen- oder im Außenbereich, bergen das Risiko einen Befalls durch Holzschädlinge. Dabei bevorzugen holzschädigende Insekten auch unterschiedliche Arten von Hölzern. Manche suchen Hartholz auf wie Eukalyptos, Eiche oder Esche, andere schädigen nur Weichhölzer wie Zedern, Kiefern oder Tannen. Weitere wichtige Faktoren sind in diesem Zusammenhang Feuchtigkeitsgehalt, Alter und Verfügbarkeit des Holzes.

Die in unseren Breiten am häufigsten anzutreffenden Holzschädlinge sind der Hausbock, der Splintholzkäfer, der auch unter dem Namen Parkettkäfer bekannt ist, der gemeine und der gescheckte Nagekäfer, sowie Holzameisen und Termiten. Holzschädlinge nennt man vorzugsweise solche Organismen, die in der Lage sind, Holz zu schädigen oder zu zerstören. Die Schädigungen des Holzes erfolgen dabei im Rahmen der Nahrungsaufnahme der Insekten bzw. bei der Schaffung von Wohn- und Brutstätten. Was in der freien Natur, wie z.B. im Wald bei totem Gehölz, ein nützlicher Vorgang ist, kann in unseren Lebensbereichen ein Problem darstellen.

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Der Hausbockkäfer

Es handelt sich beim Hausbock um einen braun-schwarzen bis schwarzen Käfer. Der Hausbock ist in Europa wohl der am häufigsten vorkommende Holzschädling. Die Hausbockweibchen sind zwischen 10 und 25mm lang, die Hausbockmännchen hingegen nur knapp 8mm. Die weißen Larven des Hausbocks können eine Länge von bis zu 30 mm und einen Durchmesser von bis zu 5mm erreichen. Die Larven des Hausbocks leben in jüngerem, bis ca. 50 Jahre altem Nadelholz und können große Schäden an tragenden Bauteilen verursachen, so z.B. im Dachgebälk.

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Mittels eines langen Legeapparates legen die Hausbockweibchen ihre Eier tief in Risse und Unebenheiten im Holz. Die nach 2 bis 3 Wochen schlüpfenden Larven bohren sich in das Holz ein und fressen größer werdende Gänge von bis zu 12 mm Durchmesser. Temperaturen von 25°C und eine Holzfeuchte von 40 bis 50 % bieten den Larven optimale Lebensbedingungen. Einen Hausbockbefall kann man an der ovalen Form der Ausflugslöcher erkennen, die die Käfer schon als Larven - beim Anlegen ihrer Puppenkammern – gebohrt und wieder oberflächlich mit „Geschnagsel“ verschlossen haben und die sie beim Verlassen der Puppen hinterlassen. Diese Löcher haben eine Größe von 5 bis 10 mm im Längsdurchmesser. Charakteristisch sind auch die raspelnden Fraßgeräusche der Larven.

Aufgrund der langen Entwicklungszeit der Larven (je nach Lebensbedingungen 2 bis 10 Jahre) wird ein Befall meist zu spät entdeckt, in der Regel mit dem Auftauchen der Ausflugslöcher. Das Holz kann dann schon weitgehend ausgehöhlt und die Tragfähigkeit von z.B. Dachbalken signifikant vermindert sein. Eine ständige Kontrolle von Dachstühlen ist daher anzuraten, sowohl als Sichtkontrolle (auch auf der Oberseite der Balken) sowie durch Abklopfen (das Klopfen klingt bei Schädlingsbefall dumpf) und das „Abhören“ auf Fraßgeräusche von Hausbocklarven an warmen Tagen.

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Vorbereitungen für eine Oberflächenbehandlung eines Dachstuhls von der Unterseite:

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Bohrlochtränkung an Holzträgern mittels eines speziellen Insektizids:

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